MP-Solar

Um die Rendite eines industriellen Investitionsprojektes zu erzielen, ist über den projektierten Zeitraum stets eine wirtschaftliche Maximal-Performanz zu erreichen. MP-Solar – das Überwachungssystem für Photovoltaik-Anlagen – wurde entwickelt, um über automatisierte Datenanalyse und –interpretation den Ertrag im Bereich erneuerbarer Energien zu maximieren und dadurch das Anschaffungs- und Betriebsrisiko zu minimieren.

Ein Experte in einem bestimmten Fachgebiet hat sich, aktueller neurologischer Forschung zufolge, 10.000 Stunden und mehr mit dem Wissenserwerb im Feld seiner Expertise beschäftigt[1]. Dieses Wissen lässt sich aber nur schwer, meistens sogar überhaupt nicht in einem computerbasierten Experten-System externalisiert abbilden. Das Problem darin besteht nun aber in der Notwendigkeit, wie oben beschrieben technische Systeme fortwährend an Betriebspunkten zu führen, die einen möglichst hohen System-Output liefern und zugleich die Kosten-Nutzen – Relation in einem möglichst günstigen Bereich halten.

Ein Lösungsansatz zu diesem Problemfeld liegt nun darin, ein computergestütztes Kommunikationssystem zu entwickeln, das Betriebsdaten der angeschlossenen Anlagen sammelt und entsprechende Handlungsanweisungen für eine Betriebsoptimierung an die zuständigen Personen ausgibt, nachdem die Daten zentral ausgewertet, analysiert und interpretiert wurden. Diesen Teil übernimmt in MP-Solar eine sogenannte künstliche Intelligenz, konkret ein selbstlernendes neuronales Netz, das den Prozess des Wissenserwerbs im menschlichen Gehirn durch implizite Modellbildung nachstellt.

Die Überwachung einer Vielzahl geografisch weit verteilter Anlagen stellt in der Photovoltaik-Branche einen nicht unerheblichen Kostenfaktor dar. Das trifft auch und besonders für publikumsfinanzierte PV-Kraftwerke zu, die eben nur unter bestimmten Renditeversprechen überhaupt finanziert werden können. Die Sicherstellung der techisch möglichen Rendite obliegt nun dem zu Softwareprodukt MP-Solar.

Was ist MP-Solar genau?

MP-Solar besitzt diverse Schnittstellen, um aus handelsüblichen Wechselrichtern einer Photovoltaikanlage die gewünschten Daten auszulesen. Die gesammelten Daten werden zentral in einer Datenbank verarbeitet und gespeichert. MP-Solar ist nun mit der Datenbank verbunden und nutzt die gespeicherte Information, um die durch ein neuronales Netz abgebildete künstliche Intelligenz des Systems einem Lernprozess zu unterziehen – ganz wie es im Gehirn eines menschlichen Experten auch ablaufen würde. Das Netzwerk baut also Erfahrung auf und wird umso intelligenter, je mehr Daten es verarbeitet, in anderen Worten also, je länger es läuft und je mehr Anlagen in das System eingebunden sind.

Wir von Kärnten Solar können das.
Alle von Kärnten Solar betreuten Photovoltaik-Anlagen sind an MP-Solar angeschlossen und werden über dieses System lückenlos überwacht. Ein wirtschaftlicher Maximalertrag ist somit sichergestellt.

[1]Daniel Levitin: “This is Your Brain on Music”. McGill University, Montreal, 1993/2010